Schwenkbiegen
Das Schwenkbiegeprinzip von WEMO beruht darauf, das Produkt zwischen einen festen und einen beweglichen Klemmbalken einzuklemmen. Ein schwenkbarer Biegebalken biegt das Produkt danach um einen Klemmbalken. Die Balken sind auf eine oder mehreren Schwenkbiegeeinheiten montiert. Die Balken bilden gemeinsam mit den Unterstützungseinheiten die Schwenkbiegemaschine. Wegen der Steifheit der Konstruktion ist Bombierung des Biegebalkens unnötig.
Der angegebene Biegeradius ist der äußere Produktradius. Dieser ist abhängig vom Radius des Klemmbalkes und entspricht mindestens der zweifachen Materialstärke. Die Produktgenauigkeit bestimmt, ob auf die Ausklinkungen oder auf den Platinenrand zentriert wird.
Vorteil des Schwenkbiegens ist, dass die Platine während des Biegens nicht mitkippt, sondern flach liegen bleibt. Dies ermöglicht vor allem die Verwendung von größeren Platinen und es macht diese Technologie sehr geeignet zur Automatisierung.
Schädigungsrisiken der Platinenoberfläche sind minimal, weil die relative Bewegung zwischen Produkt und Werkzeug minimal ist und weil die Platte nicht mitkippt. Dadurch ist diese Technologie auch besonders geeignet für lackiertes Material.
Wemo stellt zwei Typen von Biegemaschinen her:
mit einem einzelnen Schwenkbiegebalken mit doppeltem Schwenkbiegebalken




